Zurück in Dar es Salaam

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Am Dienstag kam ich gut erholt – einen Tag früher als die anderen – zurück. Die Rückfahrt war ein Abenteuer für sich. Trotz mäßigen Seegang, erwiesen sich die einheimischen Passagiere als nicht seetauglich. Glücklicherweise konnten sie fast alle gut zielen. Zurück in der Werkstastt wollte ich gleich an die Arbeit. Der Zeitdruck resultierte daraus, dass Frank am Mittwoch nach Deutschland flog und sein Werkstattgelände selbstverständlich abriegeln wollte. D.h. Grisu musste spätestens dann das Grundstück auf eigener Achse wieder verlassen. Überraschenderweise waren Franks Fundis nicht zu bremsen gewesen. Der Motor war schon komplett zusammengesetzt. Leider konnte ich so die Anzugsmomente oder den Einbau der Dichtungen nicht mehr kontrollieren. Aber in 500 Kilometern muss ohnehin erneut alles kontrolliert werden. Ölwechsel wurde noch durchgeführt. Soweit möglich kontrollierte ich alles was ging, um dann auf eigener Achse unsere Freunde wieder vom Flughafen – diesmal aus Sansibar – und meine Mädels abzuholen. Nun hoffen wir, dass der verbleibende Rauch aus dem Auspuff auf im Auspuff befindliches Öl zurückzuführen ist und warten gespannt auf das Ergebnis der nächsten Ölstandsprüfung.

Dar Es Salaam von oben

Dar Es Salaam von oben

Aufgrund meiner Erfahrungen auf dem Rückweg mit der nicht sonderlich seetauglichen einheimischen Bevölkerung nehmen die anderen einen Tag später für nur wenige Dollar mehr den Flieger zurück. Allerdings auch erst nach einer halbstündigen Diskussion um den tags zuvor zugesagten Preis letztendlich doch zu bekommen. Was es nicht ausmacht, wenn man behauptet kürzlich erst den Präsidenten getroffen zu haben… Plötzlich ging dann doch alles ganz schnell.

Sansibar

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Traumstrände auf Sansibar

Traumstrände auf Sansibar

27. – 30.03.2010

Während unser Strandplatz südlich von Dar es Salaam zwar einen schönen Strand aber dafür auch unzählige andere Strandgäste insbesondere aus Dar zu bieten hatte, erhofften wir uns auf Sansibar ungestörte Traumstände und ein erschwingliche, gute Bewirtung zum gemeinsamen Seele baumeln lassen; endlich gemeinsame Zeit auch für mich mit den Freunden. Obwohl das Wetter nicht nur paradiesisch war, erfüllten Strand und Pool alle Vorstellungen. Lediglich die Bewirtung in der gewählten Lodge „Tamarind Beach“ war nicht entsprechend. Trotzdem genossen wir die ruhige Zeit, ideal um endlich mal alle Motorsorgen zu vergessen.

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24.-26.03.2010

Nachdem sich unser Gummifluch – toi, toi, toi – nun seit langem verflüchtigt hatte, hatte sich unser Ölproblem zum permanten Begleiter gemausert. Ich muss sagen, die Gummiprobleme waren mir lieber. Ärgerlich, dass damit die geplante Safari mit unseren Freunden ins Wasser gefallen ist. Grisu verbraucht mehr als 15 Liter Öl auf 1000 Kilometern, Tendenz steigend. Das Risiko auf halber Strecke zu stranden, mit Passagieren, die nur 10 Tage Zeit haben und einen Flieger bekommen müssen, war dann doch zu groß. Aber Ostern stand vor der Tür und außerdem lag der Verdacht nahe, dass ohne Import von Ersatzteilen diesmal nichts zu machen sei. Kurzerhand haben wir zähneknirschend eine Safari für Freunde und meine drei Prinzessinen arrangiert, während ich mich – mal wieder – in den Motor vertiefen konnte. Die Idee war, nach der Diagnose und ggf. Ersatzteilbestellung zumindest gemeinsam Traumurlaub auf Sansibar zu machen.

Werkstattgelände

Werkstattgelände

Entsprechend motiviert ging ich am Mittwoch ans Werk. Ich hatte einen kleinen Geheimtipp bekommen: Frank, ein deutscher Einwanderer, betreibt eine kleine Werkstatt irgendwo in den Wirren Dar’s. Dank seiner präzisen Beschreibung, fand ich die Werkstatt schnell. Wer allerdings eine Werkstatt nach deutschen Maßstäben erwartet, schaut etwas in die Röhre. Anstelle einer Halle mit Hebebühnen findet man ein Wellblechdach mit vielen OpenAir-Stellplätzen und etlichen abgestellten Fahrzeugen; darunter  sogar zwei etwas mitgenommene alte Hanomags (das ließ auf einen Oldieliebhaber schließen). Aber deutsche Genauigkeit und afrikanische Improvisation ergänzen sich hier hervorragend und bei der schwülen Hitze in Dar, würde man es in einer Halle ohnehin kaum aushalten können. Read the remainder of this entry »

Dhow zu Besuch auf 'unser' Insel

Dhow zu Besuch auf unser Insel

16.03. – 22.03.10 Tiwi-Beach – Dar es Salam

Die Zeit rast und eigentlich haben wir nicht viel gemacht. Eigentlich. Aber sicher genug, um den Schneegeplagten etwas „Wärme“ zu schicken. Ich hoffe es ist nicht zu krass ;-). Wir haben jedenfalls seit Tagen Schlafprobleme und die letzte Nacht war die erste, in der wir nicht im eigenen Saft gelegen haben. Zuvor hat es uns vom „Tiwi“-Beach in Kenia über die Grenze und für eine „Hauptverbindungsstraße“ erschreckend schlechte Piste nach Tanga im Norden Tansanias verschlagen. Verschlagen ist dabei schon ganz richtig, denn die Piste hat uns dermaßen durchgerüttelt, dass Johanna den größten Teil der Piste damit beschäftigt war, den Außenspiegel auf Ihrer Seite festzuhalten. Er ist uns so erhalten geblieben. Und schließlich sind wir am gesuchten tansanischen Pendant zum Tiwi-Beach angekommen. Read the remainder of this entry »

Herzlichen Glückwunsch, du Entdeckerin.

Suchbild, was ist neu?

Suchbild, was ist neu?

12.-15.03. Edelweiß – Tiwi Beach

Ja, in der Tat, die Schrauberaufträge wurden erfüllt. Zylinderkopf ist nun für’s erste erledigt. Dieselpumpe… naja… Zumindest ist das Problem nun bis ins Kleinste lokalisiert, nachdem wir mindestens weitere 10 Liter Diesel auf der Straße gelassen haben. Man kann schließlich auch keine Drainageleitung in einen höher gelegenen Tank legen… Aber das ist auch genug von der eigenen Dummheit…Vom netten Tiwi Beach soll es nun morgen endlich nach Tansania gehen. Dort warten weitere schöne Strände und der erste Besuch aus der Heimat….

Wir sind nach – trotz allem – sehr entspannenden Tagen im „Edelweiß“ von Ulli und Hedi nach kurzer Fahrt am Tiwi Beach, genauer gesagt der Twiga Lodge angekommen.

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Jeder nur ein Kreuz, bitte nicht drängeln….

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nix wie Weg Elefantenkuh naht

nix wie Weg Elefantenkuh naht

05.-09.03.2010 Nairobi – Mombasa

Endlich haben wir Nairobi verlassen. Nicht, dass es so schrecklich war, im Gegenteil es war „gemütlich“ und angenehm auf dem Jungle Junction-Gelände. Aber nach so viel Arbeit – zumindest für einen – wurde es mal wieder Zeit, auf Tour zu gehen. Und vor allem Zeit, auszutesten, ob alles so gefruchtet hat.

Als nächstes größeres Etappenziel war Mombasa, an der Küste Kenias, gut 600km entfernt, auf unserer Karte markiert. Unterwegs wartete der  Tsavo-Nationalpark auf uns, wo wir hofften endlich ein paar mehr wildlebende afrikanische Tiere aus der Nähe sehen zu können. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Ganz im Gegenteil, es wurde uns sogar fast schon zu nah…

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Alle Mechaniker sind schwarz

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"schwarze Hände, schwarze Füße - Du... "(Otto)

"schwarze Hände, schwarze Füße - Du... "(Otto)

17.02.-05.03.2010 Nairobi

Nun sind wir geschlagene zwei Wochen hier in Nairobi. Die Kinder haben sich zur Genüge ausgetobt und sind froh weiter fahren zu können. Auch wenn es einen Ausflug ins Elefantenbaby-Asyl und zur Giraffenfütterung gab, sie sich mit der Tochter des Chefs angefreundet haben und abgesehen davon den Platz hier richtig aufmischen konnten, wollen sie nun endlich wieder Tiere sehen. Und zwar in freier Wildbahn. Das ist ein Auftrag. Aufträge hatte ich in den letzten zwei Wochen genug zu erledigen, aber diesen gehe ich nun wieder mit großer Freude an. In den letzten Tagen ist es öfter vorgekommen, dass mich Neuankömmlinge für einen der Mechaniker hielten. Ich war fast immer fast genauso schwarz wie die Angestellten und habe auch endlich alle bisherigen Probleme beseitigt. Nur die Luxusaufträge sind noch offen. Der Turbolader wurde überprüft und als vollkommen in Ordnung befunden, die Ventildeckeldichtung wurde ausgetauscht, ebenso die Zylinderkopfdichtung. Ventile wurden neu eingeschliffen, das seit Tunesien angerissene Auspuffrohr wurde ausgetauscht dabei viel das alte Stück gleich entzwei, der angerissene Gepäckträger für unser Ersatzrad wurde geschweißt und verstärkt und natürlich wurde die Bremse repariert. Mit gemischten Gefühlen machte ich mich mit der defekten Bremskolbenmanschette und dem Bremskolben ins „Autoviertel“ von Nairobi. Doch im empfohlenen Laden traf mich fast der Schlag. Read the remainder of this entry »

Aug in Aug mit Giraffen und Schlaglöchern

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Aequator erreicht

Äquator erreicht

15.-16.02.2010 Maralal – Nairobi, Kenia

Abschied in Maralal

Abschied in Maralal

In Maralal war es nun an der Zeit, Abschied von Julia und Ronjas selbstgewählten temporären Großeltern zu nehmen. Renate, Joachim und Ihre Truppe sollten von Maralal südwestlich Richtung Uganda weiterfahren. Vor uns, d.h. vor H-J und Liina, Chris, Germano und uns,  lag der Weg nach Nairobi. Man hatte uns versprochen, besser gesagt das GPS versprach den ersten Asphalt in knapp 70 Kilometern. Langsam aber unaufhaltsam bahnten wir uns unseren Weg über die ausgewaschene und immer wieder von tiefen Löchern und Rillen durchzogene Piste. Es fiel nicht gerade leicht die Augen auf der Piste zu lassen, denn plötzlich begann sich das Wild um die Piste zu scharen. Wenige Kilometer hinter unserem Camp querte die erste Giraffe gemütlich die Piste. Julia und Ronja waren ganz außer sich. Kurz drauf riss Germano uns aus unser Tiersuchlaune. Er signalisierte uns allzu deutlich, dass sich scheinbar etwas von unserem Heck verabschiedete. Read the remainder of this entry »

Chris über Lake Turkana und mehr – ein Perspektivwechsel

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Grisu im Sucher von Chris

Grisu im Sucher von Chris

Chris, der Motorradfahrer, von dem Marcel schon mehrfach berichtet hat, führt auch einen Reiseblog. Unter folgendem link kann man die von Marcel geschilderten Ereignisse mal aus anderer Sicht verfolgen, auch wenn die ein großer Teil der Fotos von den four4africa sind.

http://www.travelblog.org/Africa/Kenya/Rift-Valley-Province/Turkana/blog-479147.html